Wir können Weihnachten abhaken und gehen über zur Normalität.
Heute hatten alle Geschäfte wieder geöffnet, für die Spanier waren die Feiertage vorüber. Auch auf dem Campingplatz hatte man es schon gestern bemerkt, die Spanier hatten alle ihre Zelte abgebaut und den Platz verlassen.
Es können auch wieder Durchreisende ein Plätzchen finden.
Wie gestern schon angekündigt haben wir unseren üblichen Shopping-Rundkurs absolviert. Eine Abweichung war dabei:
In El Verger der Campingshop! Ich wollte ein zusätzliches Sturmband für das Beistellzelt besorgen. Und welche Überraschung, genau in dem Moment als wir hier einliefen, kreuzten Karin und Bernd schwer bepackt die Straße: Sie hatten etliche Campingmöbel erstanden und schleppten die, mit Unterstützung des Verkäufers, zu ihrem PKW.
Da deren Auto ja nur ein besserer Zweisitzer ist, übernahmen wir einen Teil der Utensilien in unserem Auto und transportierten die mit zum Platz.
Irmgard hat - auch zusätzlich, außer der Reihe - einen China-Shop aufgesucht und eeeendlich einen Blumenkasten als Trophäe inklusiv Stiefmütterchen mit heim gebracht.
Da die Waschanlage an unserer Stammtankstelle außer Betrieb war, der PKW aber unbedingt eine Wäsche benötigte, fuhr ich dann die Waschanlage mit Selbstbedienung an. Dort führte ich ungewollt einen Feixtanz der allerersten Güte auf:
Ich steckte die Münzen in den Automaten und wählte das erste Programm aus. Nach einer kurzen Gedenksekunde sprang die Pumpe für den Hochdruckreiniger an und die Lanze flutsche aus der Halterung!!! Hier sind die Pistolengriffe mit Kabelbinder direkt fixiert und immer eingeschaltet! Wie eine angeschossene Schlange kringelte der Schlauch über den Boden und das Wasser spritzte mit Hochdruck unkontrolliert durch die Gegend!
Aber.....ich blieb dann doch Sieger und konnte das wild gewordene Teil einfangen, ohne selbst allzu viel nass gespritzt zu werden!
Dienstag, 7. Januar 2020
Montag, 6. Januar 2020
Feiertag in Spanien
In Spanien ist heute der eigentliche, der wichtigste Weihnachtsfeiertag.
Aber das berührt uns ja nicht weiter. Außer, dass heute alle Geschäfte geschlossen haben.
Morgen werden wir dann mal wieder ein wenig shoppen.
Heute habe ich nach langer, langer Phase der Selbstüberwindung dann doch meinen A........ bewegt, die beiden Zweiräder aus der Garage geholt und in das Zelt verfrachtet. Passt gut und sieht gut aus!
Auch die Garage sieht wieder ein wenig übersichtlicher aus. Ich kann jetzt ohne lange umzuschichten direkt auf etwaiges Zubehör oder Werkzeug zugreifen. So soll es sein.
Jetzt sind wir wirklich angekommen!
Am Nachmittag hatten wir noch kurz Besuch von Karin und Bernd. Passte gut, so konnte ich Bernd gleich einspannen um den Sunblocker in die Markise einzuziehen.
Etwas später kam dann Erika (nicht weitersagen, ich bezeichne sie immer als Mutter der Nation - das ist freundlich gemeint) und wir führten ein Strategiegespräch. Erika und Harald haben ein neues Wohnmobil. Und das möchte sie in gut einer Woche, wenn auch noch zwei weitere deutsche Überwinterer eingetroffen sind, zünftig einweihen. Dazu wünscht sie sich, dass ich das Ganze fotografisch begleite und dokumentiere. Sie möchte von mir ein Fotobuch erstellt haben. Deshalb haben wir darüber gesprochen und unsere Vorstellungen abgestimmt.
Aber das berührt uns ja nicht weiter. Außer, dass heute alle Geschäfte geschlossen haben.
Morgen werden wir dann mal wieder ein wenig shoppen.
Heute habe ich nach langer, langer Phase der Selbstüberwindung dann doch meinen A........ bewegt, die beiden Zweiräder aus der Garage geholt und in das Zelt verfrachtet. Passt gut und sieht gut aus!
Auch die Garage sieht wieder ein wenig übersichtlicher aus. Ich kann jetzt ohne lange umzuschichten direkt auf etwaiges Zubehör oder Werkzeug zugreifen. So soll es sein.
Jetzt sind wir wirklich angekommen!
Am Nachmittag hatten wir noch kurz Besuch von Karin und Bernd. Passte gut, so konnte ich Bernd gleich einspannen um den Sunblocker in die Markise einzuziehen.
Etwas später kam dann Erika (nicht weitersagen, ich bezeichne sie immer als Mutter der Nation - das ist freundlich gemeint) und wir führten ein Strategiegespräch. Erika und Harald haben ein neues Wohnmobil. Und das möchte sie in gut einer Woche, wenn auch noch zwei weitere deutsche Überwinterer eingetroffen sind, zünftig einweihen. Dazu wünscht sie sich, dass ich das Ganze fotografisch begleite und dokumentiere. Sie möchte von mir ein Fotobuch erstellt haben. Deshalb haben wir darüber gesprochen und unsere Vorstellungen abgestimmt.
Sonntag, 5. Januar 2020
Die Arbeit geht weiter.
Wir sind zu Kaffee und Kuchen bei Monika und Olaf eingeladen.
Aber erstmal wird an der to-do Liste weiter gearbeitet.
Das Beistellzelt wartet darauf aufgestellt zu werden.
Na dann, lasst uns beginnen.
Das Zusammenstecken des Rohrgestells ist gut gelöst. Die Hauptkomponenten sind durch Spiralfedern miteinander verbunden. Nur aufklappen und zusammenschieben, fertig ist die Verbindung. Die Zeltplane zu entfalten und richtig auf das Gestell aufzuziehen, ist dann schon eine andere Qualität. Aber just in dem Moment kommt Hans vorbei und hilft mir dabei.
Erstmal wieder Pause machen. Danach geht es ans Feintuning. Das ganze muss ausgerichtet, die Seitenwände mit Gummiösen und den Heringen befestigt werden. Alles eine Einmannbeschäftigung. Ich schaffe das alleine ....... und fertig ist die Zusatzhütte. Nun können das E-Bike, der E-Scooter und die Stühle bei Regen trocken gelagert werden.
Wir schnappen uns unsere Stühle und machen uns auf den Weg zur Kaffeetafel.
Der Kuchen hat gut geschmeckt. Wir erlebten aber einen Spaß ganz anderer Art: Auf einem kleinen Beistelltisch hatte Monika einen Teller mit weiterem Gebäck abgestellt. Der quirlige Mops von Monika schaffte es, trotzdem er angeleint war, sich an die "Leckerlis" heranzuschleichen und sich selbst zu bedienen.
Wir fanden das ungeheuer lustig und hatten dadurch ordentlich was zum Lachen!
Aber erstmal wird an der to-do Liste weiter gearbeitet.
Das Beistellzelt wartet darauf aufgestellt zu werden.
Na dann, lasst uns beginnen.
Das Zusammenstecken des Rohrgestells ist gut gelöst. Die Hauptkomponenten sind durch Spiralfedern miteinander verbunden. Nur aufklappen und zusammenschieben, fertig ist die Verbindung. Die Zeltplane zu entfalten und richtig auf das Gestell aufzuziehen, ist dann schon eine andere Qualität. Aber just in dem Moment kommt Hans vorbei und hilft mir dabei.
Erstmal wieder Pause machen. Danach geht es ans Feintuning. Das ganze muss ausgerichtet, die Seitenwände mit Gummiösen und den Heringen befestigt werden. Alles eine Einmannbeschäftigung. Ich schaffe das alleine ....... und fertig ist die Zusatzhütte. Nun können das E-Bike, der E-Scooter und die Stühle bei Regen trocken gelagert werden.
Wir schnappen uns unsere Stühle und machen uns auf den Weg zur Kaffeetafel.
Der Kuchen hat gut geschmeckt. Wir erlebten aber einen Spaß ganz anderer Art: Auf einem kleinen Beistelltisch hatte Monika einen Teller mit weiterem Gebäck abgestellt. Der quirlige Mops von Monika schaffte es, trotzdem er angeleint war, sich an die "Leckerlis" heranzuschleichen und sich selbst zu bedienen.
Wir fanden das ungeheuer lustig und hatten dadurch ordentlich was zum Lachen!
Samstag, 4. Januar 2020
Arbeitstag!
Wir richten uns langsam ein!
Das bedeutet natürlich Arbeit! Aber bitte nicht hetzen! Nein ich lasse es gaaanz langsam angehen. Erstmal in sämtlichen Klappen und Luken nach dem nötigen Material suchen. Aus Platzmangel verteilte ich das Zubehör und diverse Bauteile ohne System im gesamten Wohnmobil. Alles nur nach dem Motto, wo passt was hinein? So langsam erblicken die Planen und das Gestänge für den Windschutz das Tageslicht. Nun noch nach den Spannseilen und den Erdnägeln suchen, diese ins Freie befördern und es kann losgehen.


Ich fange mit dem Windschutz im Heckbereich an. Und hier befestige ich zu allererst die Spannleinen, möglichst an festen Masten oder stämmigen Bäumen. Dazu muss ich mich auch als "Schlangenmensch" versuchen. Denn das Womo habe ich stramm an die Hecke gesetzt. So muss ich tief unter das Heck in das Gebüsch kriechen um die Leinen dort zu befestigen. Aber mit Geduld, ohne Zeitdruck und entsprechend häufigen Pausen schaffe ich es ganz alleine den Windschutz aufzubauen.
Zwischendurch erhalte ich auch noch Besuch. Erst von Olaf, der ein Fahrradventil von mir haben möchte, und später dann von Monika, die schier erschrocken war von den Utensilien die überall verstreut herumlagen.
Die Unterbrechungen nutzte ich dankbar um die Arbeit mal wieder zu unterbrechen. Auf dem Erdboden liegen einige Erdnägel verschiedenster Ausführungen herum, von denen Monika wissen will warum ich diese benutze und nicht jene.
Ich war noch ein wenig am Ausprobieren. Sie erwartet genaue Erklärungen von mir, um dann zackig mit ihren Fragen fortzufahren. Unter Anderem warum ich dann nicht sofort mit der Arbeit beginne, denn ich stellte ihr doch die Vorteile des einen Erdnagels klar heraus. Entscheidungshilfe unter Druck und Anschub zur Arbeit?!
Nachdem ich doch schon ordentlich was geschafft hatte, läutete ich den Feierabend ein und räumte alles schön auf, so dass nur noch die Stühle und Tische zu sehen waren. Morgen ist auch noch ein Tag!
Das bedeutet natürlich Arbeit! Aber bitte nicht hetzen! Nein ich lasse es gaaanz langsam angehen. Erstmal in sämtlichen Klappen und Luken nach dem nötigen Material suchen. Aus Platzmangel verteilte ich das Zubehör und diverse Bauteile ohne System im gesamten Wohnmobil. Alles nur nach dem Motto, wo passt was hinein? So langsam erblicken die Planen und das Gestänge für den Windschutz das Tageslicht. Nun noch nach den Spannseilen und den Erdnägeln suchen, diese ins Freie befördern und es kann losgehen.
| In der Garage ist schon wieder ein wenig Platz vorhanden. |
Ich fange mit dem Windschutz im Heckbereich an. Und hier befestige ich zu allererst die Spannleinen, möglichst an festen Masten oder stämmigen Bäumen. Dazu muss ich mich auch als "Schlangenmensch" versuchen. Denn das Womo habe ich stramm an die Hecke gesetzt. So muss ich tief unter das Heck in das Gebüsch kriechen um die Leinen dort zu befestigen. Aber mit Geduld, ohne Zeitdruck und entsprechend häufigen Pausen schaffe ich es ganz alleine den Windschutz aufzubauen.
Zwischendurch erhalte ich auch noch Besuch. Erst von Olaf, der ein Fahrradventil von mir haben möchte, und später dann von Monika, die schier erschrocken war von den Utensilien die überall verstreut herumlagen.
Die Unterbrechungen nutzte ich dankbar um die Arbeit mal wieder zu unterbrechen. Auf dem Erdboden liegen einige Erdnägel verschiedenster Ausführungen herum, von denen Monika wissen will warum ich diese benutze und nicht jene.
Ich war noch ein wenig am Ausprobieren. Sie erwartet genaue Erklärungen von mir, um dann zackig mit ihren Fragen fortzufahren. Unter Anderem warum ich dann nicht sofort mit der Arbeit beginne, denn ich stellte ihr doch die Vorteile des einen Erdnagels klar heraus. Entscheidungshilfe unter Druck und Anschub zur Arbeit?!
| Das sieht doch schon gut aus! Die Falten werden wohl noch von alleine verschwinden. |
| Und auch Blue hat sich schon eingefunden und begutachtet den Fortschritt der Arbeiten. |
Nachdem ich doch schon ordentlich was geschafft hatte, läutete ich den Feierabend ein und räumte alles schön auf, so dass nur noch die Stühle und Tische zu sehen waren. Morgen ist auch noch ein Tag!
Freitag, 3. Januar 2020
Der Tag des Umzugs.
Früher als gedacht.....
....waren wir mit Sack und Pack umgezogen.
Ich wachte heute Morgen schon sehr früh auf. Wieder umdrehen und weiterschlafen? Nein, heute nicht!
Denn gestern spät abends zeigte das Display eine leere Gasflasche an. Doch um die zu später Stunde noch zu tauschen; nein das war nicht möglich.
So packte ich die leere Propangasflasche heute Morgen auf die Sackkarre und machte mich auf den Weg zum Flaschenlager.
Doch was sehen meine entzündeten Augen? Der Platz 156 ist leer! Unser Stammplatz! Die Camper müssen wohl schon vor dem Aufstehen abgereist sein.
Nun gut, frühstücken wollten wir schon noch, bevor der "Treck" losgeht. So machten wir es. Und dann sammelte ich die Kabeltrommel, den Frischwasser- und den Abwasserschlauch ein und schaffte ihn auf den neuen Platz.
Das Umrangieren des Wohnmobils war dann nur noch Formsache. Zuerst verlegte ich den Belag auf dem Kiesuntergrund, Teppich kann man schlecht sagen, und setzte die Erdnägel zur Befestigung ein.
Jetzt eine kleine Pause machen, das ist wohl ok. Man ist ja nicht mehr der Jüngste! Wir weiteten die Pause dann dahingehend aus, dass wir zum "Deutschen Eck" fuhren und auch "LIDL" noch einen Besuch abstatteten.
Zurück am Mobil kam Hans, unser holländischer Nachbar ziemlich aufgeregt auf uns zu bat mich, ihn ins Krankenhaus nach Gandia zu fahren. Er hätte einen viel zu hohen Blutdruck, und auch Herzflimmern.
Da er schon einen Herzschrittmacher besitzt, kann das natürlich einen lebensgefährliche Situation bedeuten. Er traute sich nicht zu in diesem Zustand noch selbst Auto zu fahren. So fuhr ich ihn und auch seine Frau Anneke zum Hospital nach Gandia. Schon auf dem Weg dorthin bereitete ich die beiden seelisch auf das zu erwartende Chaos dort in der Aufnahme vor.
Ich sollte Recht behalten. Der Raum war überfüllt mit wartenden Patienten. Am Tresen waren nur zwei Personen damit beschäftigt den Ansturm zu bewältigen. Natürlich konnten die Beiden nur spanisch sprechen, kein Wort englisch, geschweige denn deutsch. Hilfesuchend schauten mich die beiden an, ob ich denn die angesprochene Alternative, nämlich sie nach Denia zur Clinica Glorieta zu fahren noch auf mich nehmen möchte.
Ich telefonierte mit der Clinica und erhielt telefonisch das OK.
Wir dürfen kommen. Durch die Abschaffung der Mautgebühren auf dieser Strecke, nutzten wir natürlich die Autobahn und erreichten recht kurzfristig unser Ziel.
Schon der Empfang hier war eine reine Wohltat. Hans und Anneke waren sehr angetan. Die Untersuchung begann auch unverzüglich. Auf das Laborergebnis der Blutuntersuchung mussten wir allerdings lange warten. Aber irgendwann stand das Ergebnis fest und der Chef der Clinica selbst führte das Untersuchungsgespräch. Und das Ergebnis war ganz anders als erwartet. Es wurde eine schwere Mittelohrentzündung bei Hans diagnostiziert.
Mit etlichen Medikamenten auf dem Rezept und einem umfangreichen Medikamentenplan wurden wir entlassen und zur nächsten Apotheke geschickt. Alles lief nach Plan. Die Apotheke fanden wir sofort, die Medikamente waren alle auf Lager, und wir konnten nach einer langen Wartezeit den Heimweg unter die Räder nehmen.
....waren wir mit Sack und Pack umgezogen.
Ich wachte heute Morgen schon sehr früh auf. Wieder umdrehen und weiterschlafen? Nein, heute nicht!
Denn gestern spät abends zeigte das Display eine leere Gasflasche an. Doch um die zu später Stunde noch zu tauschen; nein das war nicht möglich.
So packte ich die leere Propangasflasche heute Morgen auf die Sackkarre und machte mich auf den Weg zum Flaschenlager.
Doch was sehen meine entzündeten Augen? Der Platz 156 ist leer! Unser Stammplatz! Die Camper müssen wohl schon vor dem Aufstehen abgereist sein.
Nun gut, frühstücken wollten wir schon noch, bevor der "Treck" losgeht. So machten wir es. Und dann sammelte ich die Kabeltrommel, den Frischwasser- und den Abwasserschlauch ein und schaffte ihn auf den neuen Platz.
Das Umrangieren des Wohnmobils war dann nur noch Formsache. Zuerst verlegte ich den Belag auf dem Kiesuntergrund, Teppich kann man schlecht sagen, und setzte die Erdnägel zur Befestigung ein.
Jetzt eine kleine Pause machen, das ist wohl ok. Man ist ja nicht mehr der Jüngste! Wir weiteten die Pause dann dahingehend aus, dass wir zum "Deutschen Eck" fuhren und auch "LIDL" noch einen Besuch abstatteten.
Zurück am Mobil kam Hans, unser holländischer Nachbar ziemlich aufgeregt auf uns zu bat mich, ihn ins Krankenhaus nach Gandia zu fahren. Er hätte einen viel zu hohen Blutdruck, und auch Herzflimmern.
Da er schon einen Herzschrittmacher besitzt, kann das natürlich einen lebensgefährliche Situation bedeuten. Er traute sich nicht zu in diesem Zustand noch selbst Auto zu fahren. So fuhr ich ihn und auch seine Frau Anneke zum Hospital nach Gandia. Schon auf dem Weg dorthin bereitete ich die beiden seelisch auf das zu erwartende Chaos dort in der Aufnahme vor.
Ich sollte Recht behalten. Der Raum war überfüllt mit wartenden Patienten. Am Tresen waren nur zwei Personen damit beschäftigt den Ansturm zu bewältigen. Natürlich konnten die Beiden nur spanisch sprechen, kein Wort englisch, geschweige denn deutsch. Hilfesuchend schauten mich die beiden an, ob ich denn die angesprochene Alternative, nämlich sie nach Denia zur Clinica Glorieta zu fahren noch auf mich nehmen möchte.
Ich telefonierte mit der Clinica und erhielt telefonisch das OK.
Wir dürfen kommen. Durch die Abschaffung der Mautgebühren auf dieser Strecke, nutzten wir natürlich die Autobahn und erreichten recht kurzfristig unser Ziel.
Schon der Empfang hier war eine reine Wohltat. Hans und Anneke waren sehr angetan. Die Untersuchung begann auch unverzüglich. Auf das Laborergebnis der Blutuntersuchung mussten wir allerdings lange warten. Aber irgendwann stand das Ergebnis fest und der Chef der Clinica selbst führte das Untersuchungsgespräch. Und das Ergebnis war ganz anders als erwartet. Es wurde eine schwere Mittelohrentzündung bei Hans diagnostiziert.
Mit etlichen Medikamenten auf dem Rezept und einem umfangreichen Medikamentenplan wurden wir entlassen und zur nächsten Apotheke geschickt. Alles lief nach Plan. Die Apotheke fanden wir sofort, die Medikamente waren alle auf Lager, und wir konnten nach einer langen Wartezeit den Heimweg unter die Räder nehmen.
Donnerstag, 2. Januar 2020
Ein neuer Tag
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Hans von Nebenan kommt zu uns und strahlt. Er hat frohe Botschaft zu verkünden: Seine Nachbarn, die auf unserem Stammplatz, sind am Einpacken. Sie werden einen Tag früher als geplant abreisen. Das bedeutet für uns, wir können Morgen schon umziehen! Dann schauen wir mal um welche Uhrzeit der Platz geräumt ist.
Heute aber haben wir bei uns zum Kaffee geladen. Mit den üblichen Leuten sitzen wir im Freien bei Kaffee und Kuchen.
Und wir plaudern was das Zeug hält! Da wir das Treffen schon relativ früh am Tag geplant hatten, war es auch noch entsprechend warm. Doch die Kälte kommt ganz plötzlich. Dann hält man es draußen nicht mehr aus, es wird ungemütlich. Wir lösen die Tafel auf und der Besuch trollt sich von dannen.
Wir sind gespannt wie weit wir es Morgen mit dem Umzug schaffen. Eigentlich ist da nicht viel zu machen. Die Versorgungsleitungen abstöpseln und kurz 15 Meter weiter wieder ablegen, die Tische und Stühle ebenso an den neuen Standort tragen, und dann nur das Wohnmobil und den PKW dorthin rangieren. Die eigentliche Arbeit fängt erst danach an und wird einige Tage beanspruchen.
Hans von Nebenan kommt zu uns und strahlt. Er hat frohe Botschaft zu verkünden: Seine Nachbarn, die auf unserem Stammplatz, sind am Einpacken. Sie werden einen Tag früher als geplant abreisen. Das bedeutet für uns, wir können Morgen schon umziehen! Dann schauen wir mal um welche Uhrzeit der Platz geräumt ist.
Heute aber haben wir bei uns zum Kaffee geladen. Mit den üblichen Leuten sitzen wir im Freien bei Kaffee und Kuchen.
Und wir plaudern was das Zeug hält! Da wir das Treffen schon relativ früh am Tag geplant hatten, war es auch noch entsprechend warm. Doch die Kälte kommt ganz plötzlich. Dann hält man es draußen nicht mehr aus, es wird ungemütlich. Wir lösen die Tafel auf und der Besuch trollt sich von dannen.
Wir sind gespannt wie weit wir es Morgen mit dem Umzug schaffen. Eigentlich ist da nicht viel zu machen. Die Versorgungsleitungen abstöpseln und kurz 15 Meter weiter wieder ablegen, die Tische und Stühle ebenso an den neuen Standort tragen, und dann nur das Wohnmobil und den PKW dorthin rangieren. Die eigentliche Arbeit fängt erst danach an und wird einige Tage beanspruchen.
Mittwoch, 1. Januar 2020
Neujahr
Das neue Jahr ist da.
Und es empfängt uns gleich mit Sonnenschein.
Allerdings wir selbst fühlen uns noch gar nicht Neugeboren!
Irgendwie fühlen wir uns wie gerädert, schachmatt. Aber nicht der Genuss von Alkohol lässt uns leiden, sondern es scheint eine Erkältung nach uns zu greifen.
Hoffentlich greift sie daneben!
Wir bewegten uns auch kaum von unserer Parzelle. Dafür hatten wir fast ununterbrochen Besuch von diversen Nachbarn, und auch Monika und Olaf standen bei uns vor der Tür. So war uns keineswegs einsam, sondern wir tratschten was das Zeug hielt! Und natürlich immer beginnend mit dem Satz: Alles Gute zum NEUEN JAHR.
Ich selbst machte mich am Nachmittag auf die lange Wanderung zu Karin und Bernd. Unser Stuhl wartete bei ihnen noch auf Abholung. Von alleine kam er leider nicht zu uns zurück!
Doch nun ist es Zeit zum Abendessen. Irmgard hat schon angekündigt: In fünf Minuten ist das Essen fertig. Und speziell für mich bereitete sie einen Gurkensalat zu! Der schmeckt mir immer besonders gut, da könnte ich mich reinsetzen.


Und es empfängt uns gleich mit Sonnenschein.
Allerdings wir selbst fühlen uns noch gar nicht Neugeboren!
Irgendwie fühlen wir uns wie gerädert, schachmatt. Aber nicht der Genuss von Alkohol lässt uns leiden, sondern es scheint eine Erkältung nach uns zu greifen.
Hoffentlich greift sie daneben!
Wir bewegten uns auch kaum von unserer Parzelle. Dafür hatten wir fast ununterbrochen Besuch von diversen Nachbarn, und auch Monika und Olaf standen bei uns vor der Tür. So war uns keineswegs einsam, sondern wir tratschten was das Zeug hielt! Und natürlich immer beginnend mit dem Satz: Alles Gute zum NEUEN JAHR.
Ich selbst machte mich am Nachmittag auf die lange Wanderung zu Karin und Bernd. Unser Stuhl wartete bei ihnen noch auf Abholung. Von alleine kam er leider nicht zu uns zurück!
Doch nun ist es Zeit zum Abendessen. Irmgard hat schon angekündigt: In fünf Minuten ist das Essen fertig. Und speziell für mich bereitete sie einen Gurkensalat zu! Der schmeckt mir immer besonders gut, da könnte ich mich reinsetzen.
Abonnieren
Posts (Atom)
Endlich zuhause.
Geschafft, wir sind im Heimathafen eingelaufen. Doch ob wir uns jetzt auch wohlfühlen werden? Das steht auf einem anderen Blatt! Denn hie...
-
Geschafft, wir sind im Heimathafen eingelaufen. Doch ob wir uns jetzt auch wohlfühlen werden? Das steht auf einem anderen Blatt! Denn hie...
-
Die Sonne lacht. Aber vielleicht will das Schicksal uns die Ankunft zuhause nur etwas schmackhafter machen, damit die Kluft zwischen dem W...
-
Deutschland hat uns wieder, und wir das katastrophale Internet! Deshalb werde ich auch heute keine Fotos anfügen. Vielleicht hole ich das ...