Sonntag, 22. Dezember 2019

Sonntag, Sonnentag.

Heute am Sonntag, was ist bei dem herrlichen Wetter Pflichtprogramm?
Flohmarkt in El Verger - natürlich!

Aber erst will ich noch mal an unsere Fahrt gestern Abend zum WOK anknüpfen. Ich musste doch, auch am Abend bei der Rückfahrt, die Klimaanlage einschalten! Es wurde uns einfach im Auto zu warm. Und wir haben heute den 22.Dezember!!!

Heute Morgen haben wir auch das Frühstück im Freien eingenommen. Doch ich will auch nicht verheimlichen, dass es letzte Nacht furchtbar stürmisch war. Wir mussten die SAT Antenne einfahren. Fernsehen war nicht möglich! Aber nun ist wieder alles gut. 
Sturmeffekt: Dieser Palmwedel wurde von der Palme heruntergeweht.

Auf dem Flohmarkt herrschte reges Treiben. Es waren unvorstellbar viele Familien unterwegs. Wollten die noch die letzten Weihnachtsgeschenke einkaufen? In Spanien ist ja der 6.Januar der Tag der Bescherung. 




dieser Künstler zeigte in beeindruckender Weise wie er seine Skulpturen von Hand, mit diesem einfachen Werkzeug, herausarbeitet


Bei einem Strandspaziergang Konnte ich noch ein paar schöne Aufnahmen machen. Hier das Ergebnis:




laut Wikipedia ist das ein Sandling. Ich würde Strandläufer sagen.


Samstag, 21. Dezember 2019

Samstag, Waschtag.

Wäsche waschen ist heute angesagt.

Ja, das Glück war sogar mit uns. Im Waschhaus angekommen waren noch zwei Waschmaschinen frei, die nur darauf warteten von uns in Betrieb genommen zu werden!



Somit hatte ich meine erste Pflichtaufgabe für heute. Wenn es weiter nichts ist? Die Maschinen füttern..... und dann warten bis sie ihre Arbeit erledigt haben, ist doch ein Selbstgänger!
diesen Wäschehalter haben wir neu, wird per Saugnäpfen an der Außenwand befestigt

Dieses Produkt ist die elegante Lösung für viele Möglichkeiten der haltbaren, aber schnell lösbaren Verbindung an glatten Wänden.

Am Mobil angekommen musste ich mir erst mal ein alkoholfreies Alsterwasser genehmigen. Das ist der Restbestand von zuhause. 
Leider waren alle Sitzgelegenheiten mit Bettwäsche belegt, die hier lüften sollten, so dass ich mich auf die Treppe vom Eingang des Mobils setzen musste.

Wenn die wenigen Flachen leer getrunken sind, dann muss ich auf spanische Angebote zurückgreifen. Leider kommen die geschmacklich nicht in die Nähe unserer Produkte aus der Heimat. Muss ich mit leben! 

Die nächste Amtshandlung bestand darin, zum Anhängerplatz zu gehen und dort die Diebstahlsicherung an die Kugelkopfkupplung anzubringen.


Jetzt war es aber soweit, endlich mal die Abflußleitung für das Grauwasser zu verlegen. Dazu musste ich in den "Keller"  des Reisemobils um die dort deponierten Schläuche ans Tageslicht zu befördern. (eine Klappe im Boden muss geöffnet und der Teppich vorher entfernt werden). Mit der Unterstützung von Irmgard war das kein Problem. Und so habe ich mein Tagespensum für heute abgearbeitet.

Jetzt werden wir uns am Abend noch mit Bernd und Karin treffen und zum "WOK" nach El Verger fahren und dort das Buffet genießen.

Freitag, 20. Dezember 2019

von nun an ist Alltag

Der erste Tag am "zweiten Wohnsitz"!

Ab jetzt kehrt Normalität ein. Es gibt nichts besonderes mitzuteilen.
Wir waren heute am "Deutschen Eck", haben uns mit deutschen Zeitschriften eingedeckt und einen leckeren Cappuccino getrunken.
Auf dem Heimweg noch bei "LIDL" gestoppt - natürlich!
Gemüse und einige Frischwaren eingekauft. 
Am Mobil die Waren eingeräumt.
Kurzer Besuch von Karin und Bernd und das wars auch schon für heute.

Schönen Abend Euch allen.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Wir haben es geschafft!

Hurra, wir sind auf dem "KIKO" angekommen!

Auch die letzte Etappe war ein Selbstgänger. Es lief wie geschmiert. Okay, um Valencia herum war mehr Verkehr, aber kein Stau, nichts was uns behindert hätte.
Die letzten Kilometer auf der Autobahn wuchs die Spannung. Als dann das erst mal der Name Oliva auf dem Schild an der Autobahn angezeigt wurde, da wurde uns ganz warm um Herz.


die letzte Zahlstelle


Wir kämpften uns nun durch den Stadtverkehr in Oliva - hier ist es wie immer: Voll, langsamer Kriechverkehr mit immer wieder Stopps. Aber wir kamen durch und drehten dann am Ende eine kleine Kehrtwende, wieder zurück. Das musste sein, da wir unsere Tankstelle nur von dieser Richtung aus anfahren konnten. Hier schickte ich, während der Diesel in den Tank floss, noch eine Standortnachricht an Bernd und Karin. Das sah die Kassenbedienung und hat dann warnend den Zeigefinger erhoben: Es wird hier in Spanien sehr, sehr streng genommen. Das Handy muss während des gesamten Aufenthaltes an der Tankstelle in der Hosentasche verschwinden oder im Auto gelassen werden. Wenn die Policia sieht, dass mit dem Handy hantiert oder telefoniert wird, gibt es horrend hohe Strafen!  


Ist bei mir noch mal gut gegangen. Noch zwei Kilometer weiter und wir erreichen die Waschanlage. Sofort kümmert sich jemand um mich und beginnt umgehend das Wohnmobil zu reinigen. Top Service - und preisgünstig, zumindest für deutsche Verhältnisse.
Das Mobil wird gereinigt, und Bernd steht schon in Warteposition



Doch nun der Endspurt. Wir erreichen die Rezeption des Campingplatzes als jemand uns quasi direkt vors Auto läuft.
Es ist Rebekka, die heute Dienst hat. Mensch ist die Freude groß. So konnten wir auch ohne große Zuschauer die mitgebrachten Nürnberger Lebkuchen und andere Leckereien übergeben. Unser Dankeschön 

(als Weihnachtspräsent) für die Belegschaft in der Rezeption.
Nun das Wohnmobil auf die Parzelle rangiert - und große Begrüßungsarien! Alle Nachbarn aus den vergangenen Jahren haben unsere Ankunft bemerkt und kamen zur Begrüßung.
die Platznummer 158 wird vorübergehend von uns genutzt. Am 04.01.2020 wechseln wir dann auf unseren Stammplatz 156
 
hier ganz weit weg von uns haben Karin und Bernd auch ihr vorläufiges Quartier bezogen.

Blue hat es sich bei den Holländern wieder bequem gemacht.

Und Flecki hat uns auch wieder begrüßt

Ein Blick über die Düne aufs Meer, und wir sind wieder angekommen.


Mittwoch, 18. Dezember 2019

Letzte Station vor dem Ziel!

Planänderung!
der ist stärker als ich, dem lasse ich lieber den Vortritt.




Wir sind zu früh dran, sind schon nah am Ziel (250 km). Und nun? Ein Anruf am Kikopark - unser gebuchter Platz ist frei, wir dürfen schon einen Tag früher als geplant anreisen!

Bei Karin und Bernd genau dasselbe. Und so treffen wir uns heute beim Spätzle-Fritz und begrüßen uns voller Freude. Natürlich nehmen wir gemeinsam im Restaurant das Abendessen ein! Hat mal wieder gut geschmeckt. 
hier laufen sie ein, Karin und Bernd mit ihrem Niesmann&Bischhoff.



riesengroße Freude!



Und Morgen wollen wir dann gemeinsam, getrennt im Kikopark einlaufen. Soll heißen; dass wir - Karin, Bernd, Irmgard und ich - das Ziel am morgigen Tag erreichen wollen, aber nicht im Konvoi, sondern jeder für sich; irgendwann. 

Vorher wollen wir aber noch die Wohnmobile waschen lassen, denn besonders unser Auto ist total eingesaut!

Aber wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das ohne Planung machen. Wer zuerst kommt, der ist zuerst dran.

Also, bis Morgen!


Wir nähern uns dem Ziel: Unverkennbar der Landkreis Valencia!

Dienstag, 17. Dezember 2019

Das war ja heute faul.

Nur eine kurze Etappe heute.

Und dabei auch noch einen Zwischenstopp eingelegt.
Ja, wie schon angekündigt haben wir heute in Vilamalla getankt. Den Liter Diesel für 1,10 €! Das ist doch ein Wort.
Noch dazu liegt diese Tanke sogar auf der Strecke. So war klar, dass wir das ausnutzen mussten!

AVANZA, das ist die preisgünstige Tankstelle.


In Barcelona ist letztes Jahr eine neuer Stellplatz eröffnet worden. Der liegt allerdings nicht im Zentrum, sondern im Randbezirk der Großstadt, ziemlich nahe an der Küste.

Diese neue Möglichkeit wollten wir natürlich ausprobieren.
Das NAVI kannte den Platz schon und hat uns auch direkt dorthin geführt. Da wir keinerlei Hinweisschilder gesehen hatten, beschlich mich schon das Gefühl, dass das hier verkehrt ist. So mitten durch die Wohnsiedlung?!  Doch wir waren auf dem richtigen Weg.



ja, wir sind richtig, hier links befindet sich die Einfahrt zum Stellplatz!

Für unser großes Gespann wurde es schon bei der Einfahrt eng. Und dann konnte ich die Schranke nicht öffnen. Glücklicherweise war eine junge Dame im Büro, die mir dann den Einlass möglich machte. Dazu benutzte sie einen Spaten, den sie auf den Boden legte, vermutlich über die Sensorschleife. Nun konnte die Schranke per Knopfdruck geöffnet werden, und gleichzeitig wurde mein Einfahrtbeleg gedruckt. Damit soll ich dann Morgen vor der Ausfahrt am Automaten die Gebühren entrichten. 

hier stehen wir, Anhänger ist abgekuppelt.

Das Rezeptionsgebäude, im Vordergrund die Schrankenanlage.

Im Grunde sollte man diesen Platz mit so einem großen Gespann nicht anlaufen. Der Anhänger muss abgekuppelt werden und man beansprucht zwei Stellplätze. Ein schlechtes Gewissen habe ich schon. Aber nun sind wir mal hier und freuen uns, dass die Dame uns gewähren lässt.

Es ist alles vorhanden was einen Aufenthalt angenehm macht. Waschmaschine, Trockner, Toiletten und Duschen stehen zur Verfügung!

Endlich zuhause.

Geschafft, wir sind im Heimathafen eingelaufen. Doch ob wir uns jetzt auch wohlfühlen werden? Das steht auf einem anderen Blatt! Denn hie...